Das Wochenende nach dem Christi Himmelfahrtstag am 25.Juni 2017 wird wohl in die Jochgeier-Vereinsgeschichte eingehen. Am Christi Himmelfahrtstag selbst musste der Wettkampftag zwar noch aufgrund zu starkem Nordwinds abgesagt werden, aber der Freitag darauf konnte bereits von ein paar Jochgeiern für einen Trainingsflug vom Rofan aus genützt werden. Ager Heli konnte ein schönes Dreieck mit den Wendepunkten – Bettelwurf – Guffert – Wiedersbergerhorn – mit knapp vier Stunden Flugzeit – fliegen. Der darauffolgende Samstag brachte dann einen ersten guten Wettkampftag und am Sonntag war aufgrund der besonderen Wetterbedingungen und auch wegen der tollen Leistungen ein herausragender Tag.

Am Samstag wurde ein Bojenflug mit den Wendepunkten – Klobenjoch – Stanserjoch und Kristallhütte i. Z. ausgeschrieben. Bei nicht allzu hoher Basis und vor allem bei einem zeitweise doch starken Nordwind, bis zu 20 kmh, ist es zwei Piloten gelungen die Aufgabe bis nach Münster heim zufliegen: Schölzhorn Gil, der aufgrund der besseren Landepunkte den Tag gewann, und Luchner Fred waren die Glücklichen. Auch Ager Heli konnte die drei Wendepunkte umrunden, musste aber beim Rückflug nach Münster in Uderns landen. Insgesamt waren an diesem Tag 12 Jochgeier dabei.

Der Sonntag versprach laut Wetterbericht noch besser zu werden. Aus diesem Grund wurde die Aufgabe vom Wettkampfausschuss größer ausgeschrieben: erster Wendepunkt Hochnissl, zweiter Wendepunkt die Höhenstrasse i. Z. und dritter Wendepunkt Landeplatz Münster. Wieder ist es zwei Piloten, Ager Heli, der dieses Mal aufgrund der besseren Landepunkte den Tag gewinnen konnte, und Schölzhorn Gil, gelungen die ganze Aufgabe zu fliegen. Das besondere an diesem Tag war aber sicher die brutale Thermik, die die Piloten zu meistern hatten. Es wurde von Steigwerten mit mehr als 11 m/s erzählt, von so starkem Steigen nach dem Start, dass man ohne einem Kreis bis zur Rotspitz stieg, und sogar von Dustdevils auf dem Startplatz wurde berichtet. Paragleiterpiloten sind sogar wieder mit der Bahn herunter gefahren und auch der eine oder andere von den Jochgeiern ist früher landen gegangen, als er hätten müssen, weil die Thermik einfach zu brutal war. Umso mehr ist damit die Leistung der Piloten zu würdigen, die einen oder sogar alle Wendepunkte geschafft haben. Schlussendlich war es aber für (fast) alle Piloten ein erinnerungswürdiges und interessantes Flugwochenende.

Den Stand der Clubmeisterschaft nach dem Christi Himmelfahrtsfliegen 2017 sehr ihr hier: