Dieser Maria Himmelsfahrtstag war fliegerisch schon etwas besonderes. Ich denke, dass bei allen, die dabei waren, auch heute noch das Grinsen im Gesicht steht, wenn sie an diesen Flugtag zurückdenken. Laut Wettervorhersage sollte es ein ganz ordentlicher, normaler Flugtag werden. Der Wettkampfausschuss hat deshalb eine etwas moderatere Aufgabe mit den Wendepunkten – Kramsach Mittelstation – Klobenjoch – Gratlspitz – ausgeschrieben. Es zeigte sich dann aber, dass diese Aufgabe viel zu klein war. Nicht weniger als 5 Piloten haben diese Aufgabe bewältigt, was bei Steigwerten über 7 m/Sek. und Flughöhen auf über 3.300 m nicht verwunderlich war. Man musste sich sogar ein wenig einbremsen um nicht schon vor der obligaten Stunde zu laden. Auch von den meisten anderen wurden 2 Bojen oder zumindest 1 Boje bewältigt. Das besondere an diesem wunderbaren Flugtag, den Gil durch die beste Landung gewonnen hat, war dass die Thermik ohne Turbulenzen war und der deutliche Westwind so laminar war, dass es traumhaft war sich mit dem Wind zur dritten Boje, dem Gratlspitz, mit einem 25er Rückenwind schieben zu lassen. Soooooo macht Fliegen richtig Spaß!